Fahrdienst und Kostenregelung

Bitte beachten Sie, Fahrten zu einer ambulanten Behandlung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen seit 1. Januar 2004 nur in Ausnahmefällen und nach vorheriger Genehmigung. Auch dann müssen jedoch zehn Prozent der Kosten zugezahlt werden - mindestens fünf und höchstens zehn Euro pro Fahrt. Es sei denn, Sie sind von der Zuzahlung befreit.

Ausnahmeregelungen gelten für:

  • Patienten, die zur Dialyse fahren müssen,
  • Krebs-Patienten, die zur Strahlentherapie oder zur Chemotherapie fahren müssen,
  • Patienten, die laut Schwerbehindertenausweis außergewöhnlich gehbehindert sind (aG), blind sind (Bl) oder besonders hilfsbedürftig sind (H),
  • Patienten, die Leistungen der Pflegeversicherung nach Pflegestufe II oder III erhalten.

Zusätzlich können Ärzte bei Erkrankungen, die von den genannten Ausnahmeregelungen nicht erfasst werden, aber von vergleichbarem Schweregrad sind, eine Fahrkostenübernahme verordnen. Bitte informieren Sie sich vorher unbedingt bei Ihrer Krankenkasse über Ihre Verpflichtungen und Möglichkeiten, sofern Sie sich nicht sicher sind. Gerne stehen wir Ihnen begleitend zur Seite.


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